C h a r l e s B a u d e l a i r e
Zu Großem ist die Dichtung berufen! Ob fröhlich oder klagend, immer wird sie in sich das göttliche Wesen der Zukunft tragen. Unaufhörlich wird sie der Wirklichkeit widersprechen, sonst würde sie nicht mehr sein. Im Kerker wird sie Revolte, am Fenster des Hospitals ist sie heiße Hoffnung auf Genesung, in der schäbigen und schmutzigen Mansarde schmückt sie sich wie eine Fee, verschwenderisch und elegant; sie prangert nicht nur an, sie heilt. Überall kämpft sie gegen die Ungerechtigkeit.
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