Man müßte alles kennen, um zu schreiben; soviel wir sind, wir Skribbler haben alle eine monströse Unwissenheit, und wie all das doch Ideen liefern könnte; Vergleiche! Uns fehlt im allgemeinen das Mark! die Bücher, aus denen die ganzen Literaturen geflossen sind, wie Homer, Rabelais, sind Enzyklopädisten ihrer Zeit gewesen, diese guten Leute wußten alles, und wir, wir wissen nichts. In Ronsards Peotik steht eine merkwürdige Vorschrift: er empfiehlt dem Dichter, sich in den Künsten und Handwerken, bei Schmieden, Goldschmieden, Schlossern usw. zu unterrichten, um dort Metaphern zu schöpfen; das gibt einem wirklich eine reiche, mannigfache Sprache; die Sätze müssen sich in einem Buch wie die Blätter in einem Walde bewegen, alle in ihrer Ähnlichkeit unähnlich.
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